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EU-Osterweiterung und Umweltschutz am Beispiel PolenRahmenbedingungen des Beitrittsprozesses und Szenarien der resultierenden Marktpotenziale für Umwelttechnik

Polen gehört zu den wichtigsten Beitrittskandidaten im Rahmen der bevorstehenden Osterweiterung der Europäischen Union. Der Beitritt zur EU stellt für das Land eine große ökonomische und administrative Herausforderung dar; die Umweltpolitik gehört dabei zu den schwierigsten Bereichen der laufenden Beitrittsverhandlungen. Der bevorstehende Angleichungsprozess an die EU-Umweltgesetzgebung und der erforderliche Investitionsaufwand zur Einhaltung der entsprechenden Standards stimuliert zugleich die Nachfrage auf dem Umwelttechnikmarkt. Die Studie zeigt mittels eines Szenarios diese institutionellen und finanziellen Herausforderungen auf und macht die Nachfragedynamik des polnischen Umweltmarktes über die Zeit transparent. Hierzu werden zunächst der Osterweiterungsprozess, seine umweltpolitische Dimension sowie die Beitrittshilfen der EU allgemein und für das Beispiel Polen analysiert. Ein Überblick über die vorliegenden Schätzungen der Kosten, die sich aus der Übernahme der EU-Umweltstandards ergeben, zeigt dann die ökonomischen Implikationen. Die Erkenntnisse werden in ein mittel- und ein langfristiges quantitatives Szenario des Angleichungsprozesses und der sich daraus ergebenden Marktpotenziale umgesetzt. Bis 2005 kann von einem Marktvolumen von etwa 30 Mrd. DM ausgegangen werden, wovon etwa 7-8 Mrd. DM potenziell auch durch Importe gedeckt werden könnten. Langfristig besteht ein zusätzlicher Investitionsbedarf von deutlich über 50 Mrd. DM, wovon über 25 Mrd. DM als importrelevant einzuschätzen sind.

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