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Meldungen des IÖW

Heute vor 20 Jahren trat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft und hat Deutschland zum führenden Energiewendeland weltweit gemacht. Doch in den letzten Jahren kam der Ausbau erneuerbarer Energien ins Stocken. Dabei ist eine zunehmende Versorgung aus heimischer Wind- und Sonnenenergie nicht nur essenziell fürs Klima, sondern schützt Deutschland auch vor möglichen Ausfällen bei Importen fossiler Brennstoffe. Das IÖW empfiehlt, dass die Energiewende in Deutschland daher gerade jetzt radikal an Fahrt aufnehmen muss. > mehr Informationen

 

Eigentümergemeinschaften von Wohnungen können ihre Energieverbräuche deutlich senken und einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Das zeigt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) für die Kampagne „WEG der Zukunft“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Fast ein Viertel aller Wohnungen in Deutschland sind Teil von Wohnungseigentümergemeinschaften. Das Sparpotenzial liegt laut der Studie „Energetische Sanierungen in Wohnungseigentümergemeinschaften“ bei den meisten untersuchten Gebäuden mit Eigentumswohnungen zwischen 16 und 30 Prozent, wenn sie gedämmt und neue Fenster eingebaut werden. > mehr Informationen

 

Um die Umwelt und das Klima zu schützen, sind soziale und technologische Innovationen ein wichtiges Element. Innovationen kommen nicht nur aus der Wirtschaft, sondern werden auch in dezentralen Netzwerken von unabhängigen Entwicklerinnen und Entwicklern geschaffen. Welche Potenziale solche gemeinschaftlichen Innovationsaktivitäten für einen gesellschaftlichen Wandel zu mehr Nachhaltigkeit haben, untersuchen das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Technische Universität Berlin (TU Berlin) im Forschungsprojekt „PeerInnovation“ mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). > mehr Informationen

 

Ressourcen – wer nutzt sie und wenn ja wie viel? Aktuell ist Ressourcennutzung weder aus ökologischer noch aus sozialer Sicht nachhaltig, so IÖW-Wissenschaftlerinnen Helen Sharp und Franziska Mohaupt. Damit das gelingt, muss Ressourcenpolitik unterschiedliche Politikfelder, aber auch Wissenschaft und Zivilgesellschaft integrieren. Wie das gehen kann, zeigen die Autorinnen in einem jetzt erschienenen Diskussionspapier. > mehr Informationen

 

Wissenschaftler vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung würdigen die heute von Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgestellte Umweltpolitische Digitalagenda. Die Agenda stelle einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gestaltung eines der bedeutendsten Innovationsfelder der heutigen Zeit dar: „Die Digitalisierung und die Dekarbonisierung werden zwei der wichtigsten Megatrends des 21. Jahrhunderts sein. Das Umweltministerium hat die Notwendigkeit erkannt, diese Trends zusammen zu denken und integriert zu gestalten. Mit der Umweltpolitischen Digitalagenda legt das Bundesumweltministerium eine umfassende Strategie vor, um dieses Ziel zu erreichen“, so Prof. Dr. Tilman Santarius, Digitalisierungs-Experte am IÖW und am Einstein Center Digital Future der Technischen Universität Berlin. > mehr Informationen

 

Gemeingüter haben es schon lange schwer. Klimakrise, Grundwasserbelastungen, Überfischung – nur drei Beispiele. Seit einiger Zeit gibt es einen neuen wachsenden Forschungsschwerpunkt, die sogenannten „New Commons“. Wie kann der nachhaltige kollektive Umgang mit Ressourcen, etwa aus den Bereichen Software und Internet oder Saatgut und Sorten gestaltet werden? Das untersuchen die Autor/innen in der aktuellen Ausgabe von ÖkologischesWirtschaften. Unterschiedliche Anwendungsbeispiele illustrieren, wie die Praxis der New Commons sich darum bemüht, wirtschaftliche und soziale Innovationen zu fördern. > mehr Informationen

 

Um dem Plattformkapitalismus von Amazon, Facebook & Co. eine Alternative entgegenzusetzen, gibt es vielerorts Bestrebungen demokratische Plattformen aufzubauen. Welche rechtlichen Hindernisse gibt es für demokratisch kontrollierte Online-Plattformen? Und mit welchen Mitteln können solche Plattform-Kooperativen politisch gefördert werden? Dazu forschte IÖW-Wissenschaftler Jonas Pentzien für ein Jahr als Research Fellow am Institute for the Cooperative Digital Economy (ICDE) der New School in New York City. Pentziens Fazit: Plattform-Kooperativismus ist zwar ein globales Phänomen, aber immer auch Produkt des sozio-politischen Kontextes und nationaler Rahmenbedingungen. Bestehende globale Visionen müssten daher durch kontextspezifische Narrative ergänzt werden. > mehr Informationen

 

In dem Lehrbuchbeitrag „Energiepolitik in Deutschland und Europa“ stellen Prof. Bernd Hirschl, Forschungsfeldleiter am IÖW, und IÖW-Alumnus Dr. Thomas Vogelpohl von der Fernuniversität Hagen die Energiepolitik in Deutschland und in der Europäischen Union sowie ihre Zusammenhänge überblicksartig vor. Neben der historischen Entwicklung im Kontext des energiepolitischen Zieldreiecks aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz liegt der Fokus des Beitrags auf den politikfeldspezifischen Kompetenzverschiebungen und Dynamiken zwischen diesen politisch-administrativen Ebenen. > mehr Informationen

 

Für ihren Beitrag „How does a future-fit economy take root? An analysis of diffusion and adoption of future-fit business practices“ erhält die IÖW-Wissenschaftlerin Sabrina Schmidt den GAIA Masters Student Paper Award 2020. In ihrer Abschlussarbeit befasst sich Sabrina Schmidt mit zukunftsfähigen Unternehmen, die nachhaltige Produktions- und Geschäftspraktiken anwenden, und untersucht, wie sich diese Ansätze in der Wirtschaft verbreiten. > mehr Informationen

 

Wie müssen Klimaanpassungsdienste gestaltet sein, damit verantwortliche Akteure sie in der Praxis gut verwenden können? In Vorbereitung für das Deutsche Klimavorsorge-Portal (www.klivoportal.de) – ein von der Bundesregierung initiiertes Portal für Klimaanpassung und Klimainformationen – hat das IÖW im Auftrag des Umweltbundesamtes die Anforderungen und Erwartungen der Nutzer/innen erhoben. Die Ergebnisse sind nun in einem Buchbeitrag im „Handbook of Climate Services“ in der Reihe „Climate Change Management“ des Springer Verlages erschienen. > mehr Informationen

 

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