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Meldungen des IÖW

Lange war gestritten worden über die EU-Agrarreform. Am Ende wurde beschlossen, dass 25 Prozent der Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe in ökologische Maßnahmen fließen sollen. Um klimaneutral zu werden und Biodiversität in der Landwirtschaft besser zu schützen, sehen viele die Reform als vertane Chance. Wie Landwirtschaft und Agrarindustrie neu gedacht werden können und müssen, zeigt die neue Ausgabe der Zeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“. Sieben Beiträge skizzieren Wege, wie die Transformation hin zu einer nachhaltigeren Landnutzung gelingen kann, und benennen zentrale Stellschrauben. Darüber hinaus gibt es in dieser Ausgabe Aktuelles aus dem Emissionshandel für Verkehr und Gebäude und einen Ausflug in die Unverpackt-Läden Deutschlands. > mehr Informationen

 

Im Tech2go-Podcast von Technology Review spricht Prof. Bernd Hirschl darüber, wann und wie Berlin klimaneutral werden kann und wie die Wissenschaft solche Szenarien realistischer berechnen kann. Hirschl fordert in dem knapp einstündigen Beitrag, dass Szenariostudien lösungsorientierter werden: Die Forschenden müssen über die rein technische Machbarkeit hinausgehen, indem sie auch soziale oder strukturelle Hemmnisse wie den Fachkräftemangel einberechnen und gleichzeitig Lösungswege aufzeigen. > mehr Informationen

 

Ökologie, Wirtschaft und Soziales: Wer kennt sie nicht, die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit? Zwischen der sozialen und ökologischen Dimension gibt es komplexe Beziehungen, etwa beim Thema Energiearmut oder bei gesundheitlichen Folgen der Verkehrspolitik. Wie konzeptualisiert die Wissenschaft solche sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit? Welche Definitionen haben sich durchgesetzt? Einen Überblick gibt der Arbeitsbericht „Neue Allianzen für Nachhaltigkeitspolitik – Systematisierung der sozialen Dimension von Umweltpolitik“. Der Bericht vom IÖW und vom Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU) entstand im Auftrag des Umweltbundesamts. > mehr Informationen

 

Zu wenige ausgewiesene Flächen, langsame, komplexe Genehmigungsverfahren und Akzeptanzprobleme: Der Ausbau von Windenergie und Photovoltaik stockt. Dabei muss in etwas mehr als zwei Jahrzehnten Strom aus Erneuerbaren den gesamten Energiebedarf decken – auch in den Sektoren Wärme und Verkehr. Das Akademienprojekt ESYS macht in einem Impulspapier Vorschläge, wie Hemmnisse abgebaut und der Ausbau von Wind- und Sonnenstrom beschleunigt werden können. IÖW-Energieexperte Bernd Hirschl brachte als Mitautor insbesondere aktuelle IÖW-Forschungsergebnisse aus der Forschung zu Akzeptanz und regionalökonomischen Effekten beim Ausbau erneuerbarer Energien ein. > mehr Informationen

 

Alle drei Parteien der möglichen Ampelkoalition bekennen sich zum Pariser Klimaziel. Das ist eine wichtige Grundvoraussetzung, aber noch nicht hinreichend für aktiven und ambitionierten Klimaschutz. Dr. Florian Kern, Leiter des Forschungsfelds „Umweltökonomie und Umweltpolitik“ am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) erläutert, welche politischen Strukturen die neue Regierung schaffen sollte, um Klimaschutz wirksam und sozialverträglich zu gestalten. Kern betont: „Wichtiger als ein Klimaministerium ist, dass alle Ressorts gemeinsam an der sozial-ökologischen Transformation arbeiten.“ > mehr Informationen

 

Das Platform Cooperativism Consortium (PCC), das IÖW und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) laden vom 12. bis zum 18. November 2021 zu #TheNewCommonSense – Forging the Cooperative Digital Economy, der diesjährigen Ausgabe der PCC-Konferenz. Die Konferenz gliedert sich in eine zweitägige Präsenzveranstaltung an der Humboldt-Universität zu Berlin am 12. und 13. November und eine Reihe von Onlineworkshops vom 15. bis 18. November 2021 und bringt mehr als 80 Expert*innen und Praktiker*innen aus über zwanzig Ländern zusammen. > mehr Informationen

 

Fast die Hälfte des Berliner Energieverbrauchs geht aufs Heizen zurück. Wie kann die Stadt dabei klimaneutral werden? IÖW-Wärmeexpertinnen Dr. Elisa Dunkelberg und Dr. Julika Weiß erläutern im Tagesspiegel Maßnahmen für eine wirksame Wärmewende. Sie stellen Lösungen für zentrale Herausforderungen wie den Fachkräftemangel, eine sozial gerechte Finanzierung und Umstellung auf klimaneutrale Wärmequellen unter anderem in der Berliner Fernwärme vor. > mehr Informationen

 
Kunststoffmaterial in Form kleiner weißer Plättchen

Seit 2020 müssen Bundesbehörden bei der Beschaffung von Produkten bestimmte ökologische Kriterien einhalten. Unter anderem sollten Kunststoffartikel Rezyklate enthalten, also Materialien aus Recycling-Prozessen. Doch wie geht man richtig bei der Ausschreibung vor? Eine Handreichung, die diese Fragen ganz konkret für die Praxis klärt, hat ein Forschungsteam aus dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und dem Öko-Institut nun herausgebracht. Fazit: Mit den richtigen Vergabekriterien könnten Behörden sogar Veränderungen in der Produktion anstoßen – vor allem in den Produktgruppen, die bisher kaum rezyklathaltige Alternativen bieten. > mehr Informationen

 

In Berlin müssen rund 360.000 Wohn- und Nichtwohngebäude der Hauptstadt umweltfreundlich mit Raumwärme und Warmwasser versorgt werden. Zusätzlich müssen alle Neubauten ressourcenschonend geplant und errichtet werden. Wie gelingt diese organisatorische und technische Herausforderungen? Und zwar so, dass Mieten auch für einkommensschwache Gruppen bezahlbar bleiben? Am 2. November 2021 tragen fünf führende Berliner Institute der Nachhaltigkeitsforschung auf der Tagung „Wissen. Wandel. Berlin. 2021“ Lösungsansätze für klimaneutrales Wohnen und Bauen zusammen und laden Akteure aus der Stadt zur Diskussion ein. > mehr Informationen

 

Wie können sich Städte und Regionen an die Folgen des Klimawandels anpassen und trotz zunehmender Wetterextreme ein gutes Leben bieten? Diese Frage steht im Fokus des 14. Deutschen Nachhaltigkeitspreises Forschung. Drei Projekte haben es bis ins Online-Voting geschafft, darunter die „Grüne Stadt der Zukunft“ – ein Forschungsprojekt zur Verbesserung und zum Erhalt von Stadtgrün in wachsenden Städten im Klimawandel. Gemeinsam mit den Münchener Universitäten TU und LMU hat das IÖW in dem Projekt Zukunftsvisionen für grüne, klimaresiliente Quartiere entwickelt und mit der Stadtgesellschaft diskutiert. > mehr Informationen

 

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