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Meldungen des IÖW

Auf dieses Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat die Energiebranche gewartet: Ist das Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz in Mecklenburg-Vorpommern verfassungsgemäß? Ja, das Land darf Betreiber von Windenergieanlagen dazu verpflichten, Bürger*innen und die Standortgemeinde finanziell teilhaben zu lassen, um auf diese Weise die Akzeptanz der lokalen Bevölkerung gegenüber Windrädern zu stärken. Das IÖW empfiehlt nun eine noch weitergehende Beteiligung von Bürger*innen an der Energiewende. > mehr Informationen

 

Wenn das Konzept Energy Sharing aus dem EU-Recht in nationales Recht umgesetzt würde, könnten 90 Prozent der Haushalte in Deutschland von günstigeren Strompreisen profitieren. Dafür ist ein Marktrahmen gefragt, der den Zusammenschluss von Bürger*innen in Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften ermöglicht, damit diese Wind- und Photovoltaikanlagen errichten und den erzeugten Strom gemeinschaftlich über das Verteilnetz nutzen können. Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat im Auftrag des Bündnisses nun eine Potenzialstudie für Energy Sharing vorgelegt. > mehr Informationen

 

Etwa 40 Gäste – vorrangig Professor*innen der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), aber auch Vertreter*innen der Staatskanzlei, der Wirtschaft und des BTU-Fördervereins – waren der Einladung von BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande und dem Vizepräsidenten für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Michael Hübner, gefolgt, um sich zu vernetzen und aktuelle und zukunftsweisende Themen zu erörtern: Den Auftakt für den neu gegründeten BTU Science Club machte Professor Bernd Hirschl mit dem faktenreichen Vortrag „Brandenburg auf dem Weg zur Klimaneutralität – Stand, Herausforderungen und Perspektiven“. > mehr Informationen

 

Gärten können eine wichtige Rolle dabei spielen, das Artensterben aufzuhalten: Schätzungen zufolge gibt es 17 Millionen Gärten in Deutschland, eine riesige Anzahl kleiner Lebensräume. Bislang ist die biologische Vielfalt in Gärten vielerorts allerdings niedrig und hat in den letzten Jahren sogar abgenommen. Das Projekt gARTENreich möchte darauf hinwirken, dass sich dies ändert. Um zu erforschen, wie Gärten zum Erhalt der Biodiversität in Deutschland beitragen können, und um mit diesem Wissen die biologische Vielfalt in Gärten zu fördern, arbeiten mehrere Institutionen aus Wissenschaft und Praxis mit kommunalen Partnern zusammen und werden dabei vom Bundesforschungsministerium gefördert. > mehr Informationen

 

Die voranschreitende Klimakrise, der Krieg in der Ukraine, die damit verbundenen Unsicherheiten und Preissteigerungen – es gibt viele Gründe, bei der Wärmeversorgung schnellstmöglich aus Öl und Erdgas auszusteigen. Damit die Wärmewende in Städten schneller und effektiver vorankommt, empfehlen Energieexpert*innen des Projekts Urbane Wärmewende in einer Pressemeldung einen breiten Maßnahmenmix. Unter anderem legt das BMBF-Projekt in einer neuen Publikation umfangreiche Empfehlungen zur Entwicklung der Quartierswärme rund um öffentliche Gebäude vor. > mehr Informationen

 

Das von der Hafencity Universität Hamburg (HCU) geleitete Forschungsvorhaben „BlueGreenStreets – Multifunktionale Straßenraumgestaltung urbaner Quartiere“ hat seine Ergebnisse in zwei Broschüren veröffentlicht. Sie bieten Tools und Beispiele dafür, wie aus bestehenden Straßen vielseitige, wassersensible und grüne Stadträume werden können – für mehr Lebensqualität und Resilienz. Das IÖW hat den Nutzen blau-grüner Infrastrukturen für die Stadtgesellschaft bewertet: Er übersteigt die Kosten deutlich. > mehr Informationen

 

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat in seiner Eröffnungsbilanz deutlich gemacht, dass es neue Instrumente braucht, um erneuerbare Energien schneller auszubauen und Deutschlands Klimaziele zu erreichen. Das Bündnis Bürgerenergie hat mit dem „Energy Sharing“ Konzept einen Vorschlag geliefert. Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat nun das Potenzial untersucht, das darin steckt, wenn Bürger*innen über Energy Sharing an der Energiewende beteiligt werden. In ganz Deutschland gibt es der Untersuchung des IÖW zufolge geeignete Standorte, so dass sich mehr als 90 Prozent der Menschen in „Erneuerbare-Energien-Gemeinschaften“ zusammenschließen könnten. > mehr Informationen

 

„Energiesuffizienz muss zu einem Leitprinzip der Politik werden.“ Mit diesem Appell wenden sich rund 75 Expert*innen aus der Energie- und Nachhaltigkeitsforschung an Politik, Unternehmen sowie an Bürger*innen. In den aktuellen Diskussionen um den richtigen energiepolitischen Kurs im Umgang mit den Konsequenzen des Kriegs in der Ukraine sehen die Unterzeichnenden des Appells das Prinzip der Energiesuffizienz noch zu wenig berücksichtigt. Thomas Korbun, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des IÖW, die Leiterin und der Leiter des Forschungsfelds Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz am IÖW, Dr. Julika Weiß und Prof. Dr. Bernd Hirschl, sowie weitere IÖW-Wissenschaftler*innen unterstützen den Appell. > mehr Informationen

 

Über 4.000 Tonnen frisches Gemüse und Kräuter werden in den Stuttgarter Gärten pro Jahr geerntet, hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Forschungsprojekt „GartenLeistungen“ hochgerechnet. Damit decken die Gemeinschafts- und Kleingärten sowie Mietäcker jährlich den Bedarf von etwa 30.000 Personen – das entspricht dem Bezirk Feuerbach. Auch die sozialen und kulturellen Leistungen der Gärten hat das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderte Projekt untersucht.  > mehr Informationen

 

Etwa 7.600 Tonnen frisches Gemüse, Kartoffeln und Kräuter werden in Berliner Gärten pro Jahr geerntet, hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Projekt „GartenLeistungen“ hochgerechnet. Damit decken die Gemeinschafts- und Kleingärten sowie Mietäcker jährlich den Bedarf von etwa 50.000 Personen. Noch wertvoller als das lokal produzierte Gemüse eines urbanen Gartens sind jedoch seine sozialen und kulturellen Leistungen. > mehr Informationen

 

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