Volle Auftragsbücher, aber auf den Baustellen fehlt das Personal. Kann digitale Innovation dieses Problem lösen und zugleich Arbeitsbedingungen verbessern? Das Forschungsprojekt Quincy entwickelt ein smartes Lern- und Assistenzsystem für Montagearbeiten auf großen Solar-Freifeldanlagen. Sensoren sollen Tätigkeiten erkennen, passende Lerninhalte bereitstellen und Feedback geben – etwa um eine gesunde Körperhaltung zu schulen. Am 12. März 2026 stellte das Team seine Ideen auf dem 72. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaften (GfA) in Kassel vor.
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Gesundheit ist keine Privatangelegenheit. Das Wohl von Menschen, Tieren und Ökosystemen hängt untrennbar zusammen – und bestehende Konzepte wie Planetary Health, One Health oder EcoHealth zeigen, was das bedeutet. Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe von „Ökologisches Wirtschaften“ stellt sie vor – mit ihren Potenzialen, aber auch ihren Widersprüchen. In der Einleitung betont Dr. Vivian Frick, Forscherin am IÖW, dass die Transformation im Nachhaltigkeits- und Gesundheitsbereich aus ähnlichen Gründen stockt.
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Erstmals in Deutschland wurde die Alternativwirtschaft für ein Bundesland vermessen: Für das Land Bremen hat das IÖW die Wirtschafts- und Transformationskraft gemeinwohlorientierter Unternehmen erhoben. Die rund 400 Unternehmen sichern mindestens 8.600 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und bieten großes Potenzial für die sozial-ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft.
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Seit 10 Jahren zeichnet der Bundespreis „Blauer Kompass“ regelmäßig innovative Projekte zur Klimavorsorge und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Die neue Wettbewerbsrunde richtet sich mit einer neuen Bewerbungskategorie erstmalig auch an Schulen. Ausgelobt wird der bundesweite Wettbewerb gemeinsam vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt. Das IÖW ist für die fachliche Bewertung der Wettbewerbseingänge verantwortlich.
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Das Energiesystem klimaneutral umzubauen, ist mehr als ein technisches Projekt – es ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Daher untersuchen zahlreiche Forschungsprojekte neben technologischen Innovationen auch Aspekte wie Teilhabe, Bezahlbarkeit, Resilienz und demokratische Ausgestaltung. Das neue Forschungsvorhaben „BEWEGT – Die Energiewende-Gesellschaft“ vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) vernetzt und begleitet zahlreiche Forschungsprojekte im Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE).
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Für Hausbesitzer*innen ist es schwierig, einen Überblick zum Thema energetische Gebäudesanierung zu bekommen. Informationsdefizite gibt es besonders bei geeigneten Heizungstechnologien, Förderbedingungen und gesetzlichen Verpflichtungen. Das zeigt das Forschungsprojekt „building-dialogue“, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Das Projektteam hat mit dem Online-Tool Building Dialogue einen Wegweiser entwickelt, der frei verfügbar ist und mit dem sich Hauseigentümer*innen ohne Vorwissen unabhängig informieren können.
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Der internationale Tag des Ehrenamtes macht auf den Wert des Engagements von Bürger*innen aufmerksam. Die freiwillige Arbeit ist in ländlichen Regionen besonders relevant, da sie den Zusammenhalt und die Lebensqualität vor Ort fördert.
Das Forschungsprojekt WIRinREGIONEN hat die Bedeutung sozialer Innovationen im ländlichen Raum untersucht und legt nun Ergebnisse vor: Die Forschenden vom IÖW und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) regen Kommunen an, ehrenamtliches Engagement gezielt zu fördern, um Begegnungsorte in ländlichen Räumen zu unterstützen. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert wurde, zeigt mit einer Broschüre und einem Spiel, wie Kommunen vor Ort den Austausch und Ideenreichtum fördern können.
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Bürger*innen wirken an der Energiewende aktiv mit – von der eigenen Solaranlage bis hin zur Energiegenossenschaft, die Windräder baut. Bei der Bürgerenergie geht es aber nicht nur um die Produktion von Strom, sondern auch um Modelle, ihn gemeinschaftlich zu verbrauchen, etwa per Mieterstrom oder Energy Sharing. Wie solche Gemeinschaften im Spannungsfeld von Markt und Mitbestimmung agieren, beleuchtet die aktuelle Ausgabe von „Ökologisches Wirtschaften“. Wo steht die Bürgerenergie heute und welches Potenzial hat sie trotz der aktuell schwierigen Rahmenbedingungen?
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Viele Kommunen in Deutschland wollen neue Wärmenetze umsetzen. Mit ihnen lassen sich lokale erneuerbare Energiequellen nutzen, etwa Erdwärme, Solarthermie oder Biomasse. Damit Nahwärme wirtschaftlich umsetzbar ist, braucht es jedoch einen geeigneten Netzbetreiber und genügend Gebäudeeigentümer*innen, die sich ans Wärmenetz anschließen lassen wollen. Wie dies auch für kleinere Kommunen ohne eigenes Stadtwerk gelingen kann, zeigen das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), die Technische Universität Berlin (TUB) und das Umweltzentrum Stuhr-Weyhe im Projekt Suburbane Wärmewende 2. Das vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) geförderte Projekt begleitet die niedersächsische 32.000-Einwohner-Gemeinde Weyhe im Bremer Speckgürtel bei der Planung eines Wärmenetzes und befragte Praxisakteure.
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Welche innovativen Wege gibt es, um den Einsatz von Kunststoffen in Lebensmittelverpackungen zu reduzieren? Eine Reihe von Forschungsprojekten, die vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gefördert werden, hat Innovationen entwickelt, die dazu beitragen können, Verpackungen von Lebensmitteln nachhaltiger zu gestalten. Die Vorhaben zeigen auf, wie Mehrwegsysteme verbessert, Datenbanken und Zertifizierungen für mehr Transparenz genutzt und nachhaltige Materialien entwickelt werden können. Gestern stellten die Projekte ihre Forschungsergebnisse auf einer Fachtagung in Berlin vor. Diese war Teil des RePack-Netzwerks, das die Vorhaben begleitet und vernetzt.
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