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Meldungen des IÖW

Während die Coronakrise Politik und Medien dominiert, gehen die Klima- und die Biodiversitätskrise ungebremst weiter. Dürre, Brände, Migration, Artensterben – die Folgen unseres auf Wachstum und Ausbeutung der Umwelt basierenden Wirtschaftens werden von Jahr zu Jahr offensichtlicher. An diesem Freitag, 25. September 2020, diskutieren Wirtschafts- und Nachhaltigkeitsforschende auf der Onlinetagung „Zeitenwende 2020 – Wird diesmal alles anders?“, wie unsere Lebens- und Wirtschaftsweise fundamental sozialer und ökologischer werden kann. Zu der Tagung eingeladen haben das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung anlässlich ihres 35. Jubiläums. Eine Registrierung zur Teilnahme ist noch kurzfristig möglich: www.ioew.de/zeitenwende. > mehr Informationen

 

Aus ökologischer Sicht wird eine große Transformation zu mehr Nachhaltigkeit seit Langem gefordert, aber bisher nur in Ansätzen umgesetzt. Die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Folgen haben deutlich gemacht, dass auch aus ökonomischer Sicht eine Zeitenwende dringend erforderlich ist. Die bisherige Krisenpolitik zementiert weitgehend den Status quo und lässt damit eine Gelegenheit für Impulse für sozial-ökologische Transformationen ungenutzt, argumentieren Ulrich Petschow, Florian Kern, David Hofmann und Cathérine Lehmann im IÖW-Diskussionspapier „Zeitenwende für vorsorgeorientiertes, resilientes Wirtschaften“. Das Paper ist jetzt anlässlich der Jubiläumstagung des Instituts und der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung „Zeitenwende 2020 – Wird diesmal alles anders?“ erschienen, die am 25.9.2020 online stattfindet. > mehr Informationen

 

Rund 13,2 Milliarden Euro lassen der Bund und sieben Bundesländer aus Beamtenpensionskassen in Börsengeschäfte fließen. Eine Studie der Initiative ‘Fossil Free Berlin’ zeigt nun, dass diese Investments den Klimawandel befeuern. Die rund 1.700 Unternehmen in den staatlichen Aktiendepots sind von der Einhaltung des Pariser Klimaabkommens mit Temperaturobergrenzen von 1,5 bis 2,0°C weit entfernt. Das Forschungsprojekt „Fiebrige Finanzen“ mit Unterstützung durch das IÖW untersuchte die Klimawirkungen aller Unternehmen, in die Bund und Länder zum 31.12.2018 an der Börse investierten. > mehr Informationen

 

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung werden dieses Jahr 35 Jahre alt. Aus diesem Anlass haben wir ein Geschenk für unsere Leserinnen und Leser: Schon ein Jahr nach Erscheinen stellen wir alle Artikel unserer Zeitschrift ÖkologischesWirtschaften online kostenfrei zum Download zur Verfügung. Der Zugriff im ersten Jahr bleibt wie gewohnt den Abonnenten vorbehalten. > mehr Informationen

 

Beim Ausbau der erneuerbaren Energien und insbesondere der Windenergie zeigen sich Akzeptanzprobleme und verstärkte Widerstände in betroffenen Regionen. Wie Untersuchungen seit Jahren aufzeigen, ist die Akzeptanz in der lokalen Bevölkerung umso höher, je mehr Beteiligung und daraus resultierende Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte es vor Ort gibt. Seit einigen Jahren werden auch direkte finanzielle Beteiligungsinstrumente diskutiert. Wie Kommunen finanziell beteiligt werden können, hat das IÖW gemeinsam mit dem Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM) und der Rechtsanwaltskanzlei Becker Büttner Held (BBH) PartGmbB im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) untersucht. > mehr Informationen

 

Die Digitalisierung gilt als Hoffnungsträger, um den globalen Energiebedarf zu verringern und damit zum Klimaschutz beizutragen. Bislang gibt es hierfür allerdings keine Belege. Ein neuer wissenschaftlicher Artikel von Digitalisierungsexperten des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Technischen Universität Berlin zeigt, dass sich dieser Trend bislang nicht einstellt. Im Gegenteil: Steigende Energieverbräuche des Informations- und Kommunikationstechnologie-Sektors (IKT) und höheres Wirtschaftswachstum konterkarieren eine Reduktion des Energiebedarfs. > mehr Informationen

 

Was bedeuten Corona und die Folgen für die Wachstumsdebatte? Stehen wir vor einer Zeitenwende, bei der dieses Mal wirklich alles anders wird? Gelingen diesmal Auswege aus dem industriellen Wachstumsdilemma? Wie können 35 Jahre Überlegungen zu einem ökologischen Umbau für die heutige Debatte zu einer sozial-ökologischen Transformation fruchtbar gemacht werden? Diesen Fragen geht die IÖW/VÖW-Tagung Zeitenwende 2020: Wird diesmal alles anders? – Konzepte und Handlungsstrategien für resilientes Wirtschaften am 25. September nach. Der Schwerpunkt der Jubiläumsausgabe unserer Zeitschrift Ökologisches Wirtschaften greift zentrale Debatten der Tagung auf und ist eine Einladung, gemeinsam weiterzudenken. > mehr Informationen

 

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen weltweit. Deutschlands Langfristziel ist es, bis 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Als ein Schlüssel gilt: Energieeffizienz. Technische Entwicklungen sollen dabei helfen, Energie zu sparen. In den letzten Jahren wurden trotzdem nicht ausreichend Treibhausgasemissionen reduziert. Ein Grund liegt in Rebound-Effekten. Ein Erklärvideo veranschaulicht unterschiedliche Arten von Rebound-Effekten und zeigt, warum Effizienz als politische Strategie nicht ausreicht. > mehr Informationen

 

Ab sofort können sich junge Menschen zwischen 16 und 22 Jahren für den Beirat der gemeinsamen Jugendstudie des Bundesumweltministeriums und Umweltbundesamtes bewerben. Was denken junge Menschen über Klimawandel? Wie können die Bedürfnisse von jungen Menschen in Zukunft besser in der Umweltpolitik berücksichtigt werden? Wie hat sich die Wahrnehmung von Umwelt- und Klimaschutz seit der Fridays for Future-Bewegung verändert? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der Jugendstudie zwischen Herbst 2020 und Anfang 2022 untersucht. Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Zebralog und Holzhauerei arbeiten dabei eng mit dem Jugendprojektbeirat zusammen. > mehr Informationen

 

Beim Einkauf etwa von Lebensmitteln, Kleidung oder Kosmetik hat sich die Zahl der Kunststoffverpackungen in zwei Jahrzehnten verdoppelt. Über die Zusammensetzung und Mengen der Verpackungen fühlen sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings nicht gut informiert. Eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ergab, dass sich eine große Mehrheit beim Einkauf mehr Transparenz über anfallende Verpackungen wünscht. > mehr Informationen

 

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