Zukunftsmärkte der Forst-Holz-Kette (ZUFO)
Verbesserung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit am Beispiel des Holzbaus in der Region Allgäu
Das Projekt ZUFO verfolgte eine modulare und mehrdimensionale Analyse einer exemplarischen Forst-Holz-Kette im Sektor Holzbau, die darauf zielte, mit Unternehmen und Verbänden praxisnahe Entwicklungsmöglichkeiten für eine wettbewerbsfähige, ökologisch verträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Zukunft aufzuzeigen und in der Praxis umzusetzen.
Hierzu wurde zunächst eine Grundlage in Form eines Leitbildes nachhaltigen Wirtschaftens für die gesamte Kette entwickelt, das in rekursiven Schleifen im Projektverlauf immer wieder an den Bedingungen und Voraussetzungen ausgerichtet wurde. Von dieser Grundlage ausgehend wurden Innovationspotenziale und -hemmnisse in der Kette des Bauholzs sowohl hinsichtlich bestehender Anforderungen von Seiten des Marktes, als auch von Seiten der Erzeuger analysiert. Die Gesamtschau der Module machte es möglich, auf andere Forst-Holz-Ketten übertragbare Entwicklungsfelder zu erkennen und adäquate zielgruppenspezifische Konzepte zu entwickeln. Die Vermittlung der Ergebnisse soll durch den Ansatz „Projekt auf Rädern“, durch entsprechende Leitfäden und Veröffentlichungen in praxisnahen und wissenschaftlichen Medien gesichert werden.
Das IÖW hat die Bearbeitung von zwei Modulen übernommen:
Modul 2 „Nachfrageorientierte Transitionsstrategien für Bauholz-Produktmärkte“ und
Modul 4 „Organisationale Voraussetzungen zur Erschließung von Zukunftsmärkten“
IÖW-Projektteam
Laufzeit
Mai 2005
-
April 2008
Gefördert durch
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bonn (im Programm "Nachhaltige Waldwirtschaft. Die Bedeutung des Waldes und seiner Leistungen für die Gesellschaft")
Kooperationspartner
Institut für Forstökonomie an der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften der Universität Freiburg i. Br. (Projektleitung);
Sozialforschungsstelle Dortmund