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Chancen und Grenzen einer ‚3-D-Ökonomie‘ (Wie) Kann die digitale Ökonomie dezentral und demokratisch gestaltet werden?

Digitale Technologien können eine regionale bzw. lokale Produktion durch uneingeschränkten Zugang zu Informationen und Märkten attraktiver und auch kostengünstiger machen. Zugleich ermöglichen digitale Technologien neue Kommunikationsweisen, die mehr Mitsprache, offenere Märkte und eine Begegnung von Marktteilnehmenden ‚auf Augenhöhe‘ ermöglichen.

In diesem Beitrag beleuchten die Autoren die Chancen und Grenzen der Digitalisierung für eine Dezentralisierung und Demokratisierung der Ökonomie, veranschaulichen bestehende Potenziale anhand von zahlreichen Fallbeispielen und zeigen deren Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit auf. Doch sie analysieren auch, dass diesen Potenzialen in der Realität eine historisch beispiellose Konzentration von Marktmacht in der Hand einiger weniger IT-Konzerne gegenübersteht. Nebst den Chancen zeigen sie in diesem Beitrag daher ebenfalls, aufgrund welcher Mechanismen die Digitalisierung der Ökonomie einer Dezentralisierung und Demokratisierung zuwiderlaufen kann.

Abschließend stellen sie vier Perspektiven und Instrumente vor, wie eine ‚3-D-Ökonomie‘ – digital, demokratisch, dezentral – politisch unterstützt werden kann. Hierzu zählen die Re-Regionalisierung der Wirtschaft, die Einführung eines Passivitätsgebots und selektiven Werbeverbots, die Reformierung des Monopolrechts sowie die Stärkung von Plattformkooperativen.

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