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Potenziale, Hemmnisse und Perspektiven neuer Allianzen für sozial-ökologische Transformationen Umwelt-, gewerkschafts- und sozialpolitische Akteure im Spannungsfeld unterschiedlicher Kontexte, Logiken und Zukunftsvorstellungen

Gesellschaftliche Akteure – sowohl staatliche als auch nichtstaatliche – stehen vor großen Herausforderungen und Gestaltungsaufgaben. Vor dem Hintergrund planetarer Grenzen und damit zusammenhängender politischer Verpflichtungen wie dem Pariser Klimaabkommen werden weitreichende sozial-ökologische Transformationsprozesse als erforderlich angesehen. Deren konsequente Umsetzung fällt aufgrund vielfältiger gesellschaftlicher Interessenskonflikte schwer und ist potenziell mit erheblichen sozialen und ökonomischen Verteilungseffekten verbunden. Es gilt daher neue Ansätze zur Problemlösung zu identifizieren und gesamtgesellschaftliche Debatten anzustoßen, wie die anstehenden Veränderungsprozesse sowohl ökologisch nachhaltig als auch sozial gerecht ausgestaltet werden können. Dies rückt insbesondere auch die Ebene der organisierten Zivilgesellschaft mit ihren zentralen Akteuren, den Verbänden, in den Blick. Sowohl auf staatlicher als auch auf nichtstaatlicher Ebene scheint es zunehmend erforderlich, dass sozial- und umweltpolitische Akteure bei der Politikformulierung und auch bei der Politikimplementation zusammenarbeiten.

Dieser Bericht widmet sich der Frage, wie übergreifende Kooperationen zwischen umwelt- und sozialpolitischen Akteuren zustande kommen: Welche kooperationshemmenden und -fördernden Strukturen und Faktoren lassen sich identifizieren? Welche Fremd- und Selbstwahrnehmungen sowie Erwartungen gibt es? Welche Schlussfolgerungen lassen sich für Kooperationspotenziale und -strategien ableiten? Bei der Untersuchung dieser Fragen werden insbesondere drei Dimensionen in den Blick genommen, die für das (Nicht-)Zustandekommen von Kooperation als zentral angesehen werden: 1) die politischen und institutionellen Kontexte, 2) die spezifischen Handlungslogiken sowie 3) Zukunftsbilder und -erwartungen. Hiervon ausgehend werden zentrale Handlungsansätze abgeleitet, die sowohl notwendige übergreifende Austauschstrukturen auf Bundes-, regionaler und lokaler Ebene, als auch relevante Themen- und Handlungsfelder sowie die Notwendigkeit und Potenziale einer Neuausrichtung der Akteure und ihrer innerorganisationalen Strukturen skizzieren.

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