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Zivilgesellschaftliches Engagement und nachhaltiges Gemeinwohl – Fallstudie Verbände

Das Verbundprojekt ENGAGE untersucht, unter welchen Bedingungen eine Beteiligung von Bürger*innen und zivilgesellschaftliches Engagement zu einem nachhaltigen Gemeinwohl beitragen. Darunter wird das Gemeinwohl jetziger und zukünftiger Generationen verstanden, für die es gilt, die ökologischen, sozialen und ökonomischen Grundlagen zu sichern. Diese Fallstudie betrachtet das Engagement in zivilgesellschaftlichen Verbänden. Zwar verbringen nur noch wenige Menschen ihre zeitintensivste freiwillige Tätigkeit im Rahmen von Verbandsarbeit, doch sind Verbände nach wie vor stark gesellschaftlich verankert und weisen sehr hohe Mitgliedszahlen auf. Zudem bringen viele Verbände unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zusammen, wenngleich ältere Menschen und Männer sich überdurchschnittlich engagieren. Die Fallstudie untersucht daher, unter welchen Bedingungen das verbandliche Engagement von Bürger*innen zu nachhaltigem Gemeinwohl beitragen kann und welche Faktoren hemmend bzw. fördernd wirken können. Basierend auf Dokumentenanalysen, Interviews und einem Workshop wurden diese Bedingungen und Faktoren analysiert und herausgearbeitet, mit welchen Ansätzen weitere Potenziale erschlossen werden können. Fallstudien wurden zur Arbeiterwohlfahrt (AWO) und zum Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass solche überregionalen, mitgliederbasierten Wohlfahrts- und Umweltverbände trotz ihrer Unterschiede im Bereich des Engagements vielfach ähnlichen Herausforderungen gegenüberstehen.

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