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Kompromisse des TeilensNachhaltige Governance von Peer-to-Peer Sharing Praktiken

Die Auswirkungen des internetgestützten Teilens von Gütern zwischen Privatpersonen auf eine nachhaltige Entwicklung sind ambivalent. Die großen ökonomischen und ökologischen Potenziale einer intensiveren Ressourcennutzung stehen unerwünschten Nebeneffekte des Peer-to-Peer Sharing auf den fairen Wettbewerb, den Verbraucherschutz, die Privatsphäre der Nutzer/innen gegenüber. In Anbetracht der Besonderheiten bei der Regulierung digitaler Plattformen bedarf es eines klugen regulativen Rahmens, um die vorhandenen Nachhaltigkeitspotenziale des privaten Teilens dennoch möglichst umfassend auszuschöpfen. Der vorliegende Arbeitsbericht diskutiert die Vor- und Nachteile verschiedener Regulierungsansätze von unterschiedlicher Eingriffstiefe bei der Regelung spezifischer Problemfelder und zeigt deren Grenzen für eine nachhaltige Governance des Peer-to-Peer Sharing auf. Er kommt zu dem Schluss, dass alternative Regulierungsansätze wie die Selbst- und Ko-Regulierung zwar Potenziale besitzen, um die Nachhaltigkeitspotenziale des internetgestützten Teilens zu heben, diese Regulierungsformen jedoch wiederum auf einen ordnungsrechtlichen Rahmen angewiesen sind, um diese Potenziale voll ausschöpfen zu können. Diese Erkenntnis aufgreifend identifiziert der Artikel innovative Regulierungsansätze und beschreibt, wie ein die positiven Nachhaltigkeitseffekte des internetgestützten Teilens befördernder gesamtheitlicher Governance-Rahmen aussehen könnte.

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