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Vorbild für eine solidarische Wirtschaft

Hacke & Hobel ist ein hierarchiefreier Handwerksbetrieb in Berlin, der Teil einer solidarischen Ökonomie ist. Allen Beteiligten werden Einheitslöhne für ihre Arbeit bezahlt und die Preise der Bauprojekte werden solidarisch gestaffelt. Circa eine Hälfte der Aufträge wird zu marktüblichen Preisen durchgeführt, die andere Hälfte zu geringeren Preisen. So sollen solidarische Lebensformen unterstützt und Wohnräume vor dem Immobilienmarkt geschützt werden. Größere Entscheidungen werden von allen gemeinsam im Plenum diskutiert. Der Betrieb ist zwar eine eingetragene Genossenschaft, versucht aber weitgehend hierarchiearm zu arbeiten. Außerdem benutzt Hacke & Hobel nach Möglichkeit nachhaltige Baumaterialien und Infrastrukturen und versucht auch anderweitig ökologisch zu agieren, indem u. a. unnötige Autofahrten vermieden werden und ein Elektro-Radlader anstelle eines Diesel-Modells benutzt wird. Auch über seine eigenen Strukturen hinaus engagiert sich der Kollektivbetrieb für eine Transformation des handwerklichen Sektors: In seinem Fachverband thematisiert das Unternehmen umweltschädliche Materialien, den Einsatz umweltfreundlicher Maschinen und soziale Fragen und fordert auf politischer Ebene neue Förderprogramme für nachhaltige Baumaschinen ein.

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