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Meldungen des IÖW

Europäische Konsumexperten fordern eine neue Forschungspolitik für nachhaltige Ernährung. Weltweite Nahrungsmittelkrisen machten es erforderlich, im Bereich der Ernährungsforschung neue Schwerpunkte zu setzen, so europäische Experten aus Ernährungsforschung und -politik. Mehr als 100 Fachleute haben eine Agenda zum nachhaltigen Konsum von Nahrungsmitteln erarbeitet, die die großen Herausforderungen für die nächsten Jahre adressiert. > mehr Informationen

 
Jutta Knopf, Rainer Quitzow, Esther Hoffmann, Maja Rotter (Hrsg, 2011): Nachhaltigkeitsstrategien in Politik und Wirtschaft, oekom, München

Innovation und Nachhaltigkeit sind aktuelle Schlagworte, wenn es um die Gestaltung von Zukunft geht. Doch wie sind Nachhaltigkeits- und Innovationsstrategien miteinander verknüpft? Und wie interagieren Staat und Privatwirtschaft, wenn es um die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung geht? Zwanzig Jahre nach dem Erdgipfel von Rio analysiert das vorliegende Buch die Rolle und den Beitrag von Politik und Wirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung sowie den Zusammenhang von Innovations- und Nachhaltigkeitsstrategien. > mehr Informationen

 
Grundkonzeption eines produktbezogenen Top-Runner-Modells auf der EU-Ebene, UBA-Texte Nr. 36/2011

Ein Leitbild des produktbezogenen Umweltschutzes ist es, diejenigen Produkte am Markt zu fördern, die ökologisch am besten und hinsichtlich Energie- und Ressourceneinsatz am effizientesten sind. Der aus Japan bekannte sogenannte „Top-Runner“-Ansatz fördert die umweltgerechte Gestaltung und Verbreitung von Produkten. Obwohl der Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz eine herausragende Bedeutung für die ökologische Modernisierung zugeschrieben wird, liegt bisher kein Konzept vor, das eine Umsetzung des Top-Runner-Modells in der EU konkretisiert und bestehende Förderungsinstrumente berücksichtigt. Eine Studie von Ökopol, dem IÖW und der Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag des Umweltbundesamtes leistet nun einen Beitrag, diese Lücke zu schließen. > mehr Informationen

 
IÖW-Jahresbericht 2010

Im Jahresbericht 2010 berichtet das IÖW über seine aktuelle Nachhaltigkeitsforschung. Darin zum Beispiel: „Natürlich nachhaltig? Mit Bionik die Wirtschaft verändern“ oder „Klimaschutz im Alltag – Potenziale für CO2-arme Lebensstile“. Die ausgewählten Projekte, Publikationen und Veranstaltungen geben einen Überblick zu den Aktivitäten des IÖW etwa in den Themenfeldern Nachhaltige Unternehmensführung, Klima und Energie, Produkte und Konsum sowie Innovation und Technologien. Außerdem im Jahresbericht: ein Rückblick auf Highlights aus unserem Jubiläumsjahr 2010 „25 Jahre frischer forschen“. > mehr Informationen

 

Werden private Photovoltaikanlagen in Verbindung mit Stromspeichern betrieben, ist es möglich, über 90 Prozent des selbst erzeugten Solarstroms auch selbst zu verbrauchen. Derzeit nutzen die Haushalte allerdings nur etwa 20 Prozent des Stroms ihrer Solarstromanlagen selbst – der Rest wird ins Netz eingespeist, da Stromerzeugung und Verbrauch zeitlich auseinanderfallen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue IÖW-Studie zur Selbstversorgung mit Solarstrom im Auftrag von Greenpeace-Energy. > mehr Informationen

 

Im zweiten Newsletter des Jahres 2011 berichtet das IÖW über Neuigkeiten aus seiner Nachhaltigkeitsforschung. Neben aktuellen Meldungen über Projekte und Publikationen informiert der Newsletter auch über Aktuelles aus dem IÖW-Netzwerk. > mehr Informationen

 

Die Diskussion um gesellschaftliche Wohlfahrt ist in einer neuen Phase angekommen. Es wird verstärkt betont, dass ökonomische Kenngrößen wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) maßgebliche ökologische und soziale Kosten nicht abbilden. Eine Studie der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg, des IÖW und des Forschungszentrums für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin zeigt am Beispiel des Bundeslands Schleswig-Holstein neue Ansätze einer zukunftsfähigen Wirtschaftspolitik und stellt eine alternative Messung von Wachstum und Wohlstand mittels eines regionalen Wohlfahrtsindexes vor. > mehr Informationen

 

Nach der enttäuschenden UN-Klimakonferenz von Kopenhagen Ende 2009 hat die 2010er-Nachfolgekonferenz in Cancún den internationalen Klimaschutzprozess neu belebt. Die dort getroffenen Vereinbarungen gelten als wichtiger Schritt hin zu einem umfassenden Klimaschutzabkommen. Doch nicht alle Skepsis konnte ausgeräumt werden. Nach wie vor sind die Knackpunkte eines Kyoto-Nachfolgeprotokolls nicht gelöst und besonders die Fokussierung auf marktwirtschaftliche Mechanismen wird kritisch betrachtet. Das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe des Ökologischen Wirtschaftens bietet eine kontroverse Debatte um die internationale Klimapolitik nach Cancún. > mehr Informationen

 

Die Energieerzeugung im Land Berlin kann bis zum Jahr 2020 deutlich umweltfreundlicher werden als bisher, so eine heute veröffentlichte Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zu den Potenzialen erneuerbarer Energien in der Hauptstadt. Die Arbeit im Auftrag der Berliner Energieagentur ist Grundlage der Ausbaustrategie für erneuerbare Energien im Berliner Energiekonzept, das am 5. April 2011 vom Berliner Senat verabschiedet wurde. > mehr Informationen

 

Die vier großen Energiekonzerne RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW verweigern sich bisher der Energiewende. Zu diesem Ergebnis kommt eine IÖW-Studie im Auftrag von Greenpeace, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Gerade einmal 3,9 Prozent des Stroms aus Wind- und Sonnenkraft stammt von den vier Stromriesen. Daran soll sich laut Planung der Konzerne auch in Zukunft wenig ändern. Die Energieversorgung aus Wind- und Sonne wird zu 96 Prozent von Regionalversorgern, Stadtwerken, Bürgerwindparks und Privathaushalten getragen. > mehr Informationen