Für die Produktion von Nahrungsmitteln und Energie, für Siedlungen und Straßen, aber auch für Erholung und Freizeit brauchen wir ausreichend Flächen. Doch die Ressource Boden ist begrenzt. Die wachsenden Anforderungen führen zu starker Flächenkonkurrenz. Diesem Problem widmet sich das Forschungsprojekt CC-LandStraD, in dem erstmals deutschlandweit Trends der Flächennutzungen bis 2030 für die Land- und Forstwirtschaft sowie das Siedlungswesen erarbeitet werden. Mehr als 80 Akteure der Landnutzung und Wissenschaftler/innen verschiedener Disziplinen diskutieren heute und morgen in Braunschweig auf der Tagung „Wechselwirkungen zwischen Landnutzung und Klimawandel“ die ersten Forschungsergebnisse des bis 2015 laufenden Projektes.
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Die Berliner Landesregierung möchte die Stadt Berlin beim Klimaschutz unter den Metropolen weltweit als Vorreiter etablieren. Vor welchen Herausforderungen sie steht, um bis 2050 klimaneutral zu werden, untersucht eine aktuelle Machbarkeitsstudie unter Beteiligung des IÖW. Die Studie soll mögliche Entwicklungspfade für die Handlungsfelder Energiebereitstellung, Wohnen, Konsum, Wirtschaft und Mobilität aufzeigen sowie Maßnahmen und Leitprojekte für ein klimafreundliches Berlin vorschlagen. Die Studie im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt stellt einen zentralen Baustein dar auf dem Weg klimaneutral zu werden. Das Projekt, das bis Ende 2013 läuft, wird vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) koordiniert, das IÖW hat die stellvertretende Projektleitung inne.
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Modern Information and Communication Technologies (ICT) can have a great influence on shaping a more sustainable world. The mega-trends Cloud Computing and Smart Systems in the areas of energy, transport and housing, have the potential to substantially reduce environmental impacts and, thus, green Europe’s future. The time to adjust the future development of these technologies is now, say Europe’s leading ICT-specialists. Last week, more than 50 professionals from 20 countries across Europe, the US and Australia discussed in Vienna how ICT can increase energy and resource efficiency and make consumption more sustainable.
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Die Nominierten für den CSR-Preis der Bundesregierung 2013 stehen fest. Die Jury hat in vier Größenkategorien je fünf Unternehmen nominiert, die nach Auswertung der Management-Befragung besondere gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Für diese Unternehmen schließt sich nun die zweite Wettbewerbsphase an: In der Stakeholder-Befragung werden die Angaben der Unternehmen um Einschätzungen unabhängiger gesellschaftlicher Akteure ergänzt. Das IÖW und das Institut für Management an der Humboldt-Universität zu Berlin sind die Methodik-Partner für den CSR-Preis der Bundesregierung und führen die Bewertungen der Unternehmen durch.
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Privat organisiertes Car-Sharing hat das Potenzial jenseits kommerzieller Angebote neue Zielgruppen für die gemeinschaftliche Nutzung von Autos zu gewinnen. So kann der Besitz eines eigenen Autos für immer mehr Menschen entbehrlich werden und die bestehende Autoflotte gleichzeitig effizienter genutzt werden. Dies ist das Ergebnis einer empirischen Untersuchung von IÖW-Wissenschaftlerin Maike Gossen zur aktuellen Entwicklung im Bereich der internetgestützten gemeinsamen Nutzung am Beispiel des Peer-to-Peer Car-Sharing.
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Heute ist der IÖW-Jahresbericht 2011 erschienen, in dem wir über unsere aktuellen Projekte aus der Nachhaltigkeitsforschung berichten. Da wir zum Thema Nachhaltigkeit nicht nur forschen, sondern auch in unserem eigenen Wirken möglichst nachhaltig sein möchten, berichten wir nun erstmalig auch über Nachhaltigkeit in Bezug auf unser Institut. Wir haben detailliert Informationen etwa zum Energie- und Papierverbrauch oder zu unseren Dienstreisen erfasst und überlegt, wie wir die damit einhergehenden Umweltauswirkungen noch weiter reduzieren können. Auch berichten wir über Maßnahmen zur Förderung sozialer Nachhaltigkeit mit besonderem Fokus auf Work-Life-Balance der IÖW-Mitarbeiter/innen: Damit wir auch morgen noch mit Lust und engagiert an unseren Themen forschen werden.
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Nachhaltigkeitsforschung soll zur Lösung von Zukunftsproblemen beitragen. Deutschland hat deshalb in den letzten Jahren seine Forschungskapazitäten stark ausgebaut. Inzwischen liegen zahlreiche Ergebnisse exzellenter wissenschaftlicher Projekte vor. Doch wie gelangen die Forschungsergebnisse in die umweltpolitische Praxis? Was müssen Forschungsförderer, Forschende und Akteure aus der Politik wissen, um den sogenannten „policy impact“ der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland zu erhöhen? Antworten gibt der „Wegweiser für eine politikrelevante Nachhaltigkeitsforschung“. Er wurde unter der Leitung des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung und unter Mitwirkung des IÖW-Wissenschaftlers Ulrich Petschow erstellt und soeben vom Umweltbundesamt veröffentlicht.
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Damit die Erde auch in Zukunft noch lebenswert bleibt, muss die Wissenschaft aktiver als bisher mit Wissen und Lösungen zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Diese Forderung stellten Experten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf dem Kongress „Schafft Wissenschaft die große Transformation?“, der gestern in Berlin stattfand. Die Veranstaltung, an der rund 200 Personen teilnahmen, bildete den Abschluss der Veranstaltungsreihe „Transformatives Wissen schaffen“ im Rahmen des bundesweiten Wissenschaftsjahres "Zukunftsprojekt Erde". Der Verbund für Nachhaltige Wissenschaft (Nawis) und das Ecological Research Network (Ecornet), dem das IÖW angehört, hatten die Reihe gestartet, um die deutsche Wissenschaft angesichts der drängenden Herausforderungen aufzufordern, mehr und aktiver als bisher den notwendigen gesellschaftlichen Wandel zu thematisieren.
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Die Nachhaltigkeitsdebatte wird sowohl national als auch international intensiv und vor allem facettenreich geführt: Spätestens seit der WBGU das sogenannte „Transformationsgutachten” publiziert hat, wird die Analyse und Gestaltung sozial-ökologischer Transformationsprozesse von immer mehr Forschungseinrichtungen aufgegriffen und zunehmend auch in politischen Prozessen verankert. Die aktuelle Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften bemüht sich um eine Bestandsaufnahme der Debatte sowie eine Klärung der Überzeugungen innerhalb der wissenschaftlichen, politischen, nationalen und internationalen Diskussionen, die sich „zwischen Green Economy und Postwachstum“ bewegen.
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Seit 1. November ist Dr. Gerd Stadermann neuer IÖW-Fellow. Stadermann, der zuvor Geschäftsführer des Forschungsverbundes Erneuerbare Energien (FVEE) war, wird am IÖW an der Schnittstelle zwischen Forschung und Politik tätig sein, auch am Beispiel der Energiewende.
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