Menü image/svg+xml
IÖW Logo

Meldungen des IÖW

Das Interesse an der Wachstumsdebatte ist auch in Finnland groß, wie der Besuch einer finnischen Delegation am 7. November 2012 im IÖW zeigte. Die Gäste diskutierten mit IÖW-Wissenschaftlern zum Thema „Beyond growth“. Die Anwesenden waren Teil einer fünfunddreißigköpfigen Gruppe von finnischen Entscheidungsträger/innen aus verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Bereichen, die sich in den nächsten fünf Monaten anlässlich eines Trainingsforums mit dem Thema „Nachhaltige Wirtschaft in Finnland“ beschäftigen. Der Besuch im IÖW war Teil einer fünftägigen Exkursion nach Berlin, die einen Einblick in die Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit in Deutschland vermitteln sollte. > mehr Informationen

 

Das Memorandum "Verstehen - Bewerten - Gestalten. Transdisziplinäres Wissen für eine nachhaltige Gesellschaft" haben führende Akteure der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung vorgelegt. Inzwischen unterstützen mehr als 900 Unterzeichner/innen die genannten Vorschläge zur Weiterentwircklung der sozial-ökologischen Forschung in Deutschland. Bis zum Ende des Jahres kann das Memorandum noch unterzeichnet werden. > mehr Informationen

 

For two days European science and policy experts convened last week in Brussels to discuss Europe’s sustainable future. The “European Dialogue on Sustainable Consumption and Economic Growth” organised by the knowledge brokerage consortium RESPONDER addressed the challenges of the concept of “Greening the economy” in order to enable the formulation of adequate policy strategies. More than 50 professionals from 13 countries across Europe took part in the discussion. The IÖW is one of the partner institutions working together within RESPONDER. > mehr Informationen

 

Die Bundesländer würden mit ihren höheren Windenergiezielen 30.000 zusätzliche Arbeitsplätze bis zum Jahr 2020 schaffen. Die Wertschöpfung läge im Jahr 2020 um fünf Milliarden Euro höher als bei den Zielen der Bundesregierung. Diese Zahlen hat das IÖW im Auftrag von Greenpeace errechnet. Während die Bundesregierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien bei 40 Prozent bis zum Jahr 2020 begrenzen will, zielen die Bundesländer auf einen Anteil von 53 Prozent. > mehr Informationen

 

Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen profitieren von der kommunalen Wertschöpfung durch den Einsatz Erneuerbarer Energien. Das ist das Fazit einer IÖW-Studie zur kommunalen Wertschöpfung, die das Umweltministerium auf dem Kommunalkongress der EnergieAgentur.NRW in Wuppertal vorstellte. „Die Untersuchung des IÖW zeigt, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sind und NRW bereits heute von der Energiewende profitiert. Wir sind dabei, einen starken Wirtschaftszweig auszubauen“, sagte Umweltminister Johannes Remmel. Auf dem Kongress präsentierte IÖW-Wissenschaftlerin Dr. Julika Weiß die Studienergebnisse. > mehr Informationen

 

Die neue Ausgabe des International Journal of Emerging Techonologies and Society (iJETS) untersucht, wie die öffentliche Auseinandersetzung mit neuen Technologien im internationalen Vergleich stattfindet. Das Special Issue wurde von den IÖW-Experten Gerd Scholl, Ulrich Petschow und Jan-Peter Ferdinand herausgegeben. Die Wechselbeziehung zwischen der Entwicklung neuer Technologiepfade und ihrer komplexen sozialen Einflüsse sei so eng wie nie zuvor, so die Wissenschaftler. Dies hat zu einer deutlichen Renaissance von Partizipation und deliberativen Prozessen geführt, insbesondere zu Nanotechnologien. Die Beiträge des Journals zeigen ein breites Spektrum von Partizipationskulturen und institutionellen Settings von öffentlicher Beteiligung. > mehr Informationen

 

23 Jugendliche wurden am 18. Oktober im Bundestag für ihr Engagement für besseren Schutz von Flüssen und Seen ausgezeichnet. Ein Jahr lang hatten sich in allen Teilen Deutschlands eigeninitiativ Gruppen zusammengefunden, die zu sogenannten "Big Jumps" aufriefen. Bei 55 Badeaktionen des Wettbewerbs "Big Jump Challenge" in Flüssen und Gewässern wie Alster, Nagold und Mühlenriede sorgten rund tausend Aktivisten für Aufsehen und protestierten damit für die konsequentere Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland. Die Big Jump Challenge war Teil der Forschungsgruppe GETIDOS der Universität Greifswald und des IÖW und wurde in Zusammenarbeit mit dem betterplace lab, der Deutschen Umwelthilfe, dem Global Nature Fund, der Grünen Liga und Viva con Agua de St. Pauli organisiert. > mehr Informationen

 

Welchen Beitrag können internationale Social-Entrepreneurship-Initiativen für eine nachhaltige Trinkwasser- und Sanitärversorgung leisten? Diese Frage untersuchte die Forschungsgruppe GETIDOS von Wissenschaftler/innen der Universität Greifswald und des IÖW über drei Jahre und diskutierte nun die Ergebnisse ihrer Fallstudien mit den Praxispartnern. Die GETIDOS-Conference vom 16. bis 18. September 2012 bei der KfW in Frankfurt/Main fand in Kooperation mit der Konferenz der Community Impact Development Group (CIDG) von Siemens Stiftung und Ashoka statt. In gemeinsamen Workshops tauschten sich Forschung und Praxis international aus. > mehr Informationen

 

Über ihren eigenen ökologischen Fußabdruck wissen die meisten Unternehmen der Verlagsbranche noch zu wenig – und das, obwohl es beim Publizieren viele Stellschrauben für eine bessere Ökobilanz gibt. Wie aber lassen sich Bücher, Zeitungen und Zeitschriften umweltfreundlicher und sozial verantwortlicher herstellen? Das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt „Nachhaltig Publizieren – Neue Standards für die Verlagsbranche“ von oekom verlag, IÖW und ifeu ging dieser Frage nach. Die entwickelten Anforderungen zur Nachhaltigkeit bei Druckpapieren und in Druckprozessen wurden am 10. Oktober 2012 auf der Frankfurter Buchmesse unter anderem durch IÖW-Wissenschaftlerin Ria Müller präsentiert. > mehr Informationen

 
Der CSR-Preis der Bundesregierung steht unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen.

Die Bewerbungsfrist für den von der Bundesregierung neu ausgelobten Corporate Social Responsibility-Preis startete am Montag, 8. Oktober 2012. Bis zum 23. November können sich Unternehmen in vier Größenkategorien für den Preis bewerben, der ökonomisch, ökologisch und sozial verträgliche Unternehmensführung honoriert. Die Gewinner werden im April 2013 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung prämiert. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen. Partner bei der Entwicklung der Methodik für den CSR-Preis der Bundesregierung sind das IÖW und das Institut für Management an der Humboldt-Universität zu Berlin. > mehr Informationen