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Meldungen des IÖW

Die IÖW-Wissenschaftlerinnen Dr. Esther Hoffmann und Maja Rotter präsentierten auf der Second Nordic International Conference on Climate Change Adaptation in Helsinki von 29. bis 31. August 2012 das Poster „Corporate Adaptation to Climate Change: A Learning Challenge” und erhielten dafür den Judges’ Award für das beste Poster. Aus den 49 auf der Konferenz präsentierten Postern wählte das wissenschaftliche Poster-Komitee das der IÖW-Wissenschaftlerinnen als bestes hinsichtlich der Kriterien Klarheit, Design und Prägnanz der präsentierten Aussagen. > mehr Informationen

 

Das Thema Anpassung an den Klimawandel hat sich in den letzten Jahren auf der politischen und wissenschaftlichen Agenda etabliert. Den Auswirkungen des Klimawandels wird bisher allerdings vornehmlich so begegnet, dass Vulnerabilitäten analysiert werden, um darauf reagieren zu können. Dies birgt die Gefahr, dass sich nicht-nachhaltige Produktions- und Konsummuster stabilisieren und notwendige Transformationen für eine nachhaltige Ausrichtung der Gesellschaft vernachlässigt werden. Wie Anpassung nachhaltig gestaltet werden kann, ist Thema der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Ökologisches Wirtschaften, die diesen Fragen für unterschiedliche Handlungsfelder wie etwa Agrarsektor, Logistik oder Skitourismus nachgeht. > mehr Informationen

 

Vom Ein-Personen-Betrieb bis zum Global Player – mit dem CSR-Preis zeichnet die Bundesregierung erstmals vorbildliche und innovative Unternehmen aus, die ihre gesamte Geschäftstätigkeit sozial, ökologisch und ökonomisch verträglich gestalten. Vom 8. Oktober bis zum 23. November 2012 können sich Unternehmen in vier Größenkategorien für den Preis bewerben. Bundesministerin Ursula von der Leyen prämiert die Gewinner im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im April 2013. Partner bei der Entwicklung der Methodik für den CSR-Preis der Bundesregierung sind das IÖW und das Institut für Management an der Humboldt-Universität zu Berlin. > mehr Informationen

 

"Wende überall?" Das Jahrbuch Ökologie 2013 fragt unter diesem Titel nach Stand, Form und Wirkung der Wende in den Bereichen Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Ernährung, Wirtschaft und Wissenschaft. Außerdem fragt es nach "der Wende in unseren Köpfen und Herzen". Es zeigt sich, dass die einzelnen "Wenden" gewisse Gemeinsamkeiten haben, vor allem aber große Unterschiede. Das IÖW begleitet das Jahrbuch Ökologie. > mehr Informationen

 

Jüngst ging die Seite http://www.ressourcenpolitik.de online – eine neue Plattform rund um Ressourcenproduktivität, -effizienz und -schonung. Das Portal ist Bestandteil des Vorhabens „Ressourcenpolitik (PolRess)“, das das Ziel verfolgt, die sich entwickelnde Debatte um die Ressourcenpolitik in Deutschland aus politikwissenschaftlicher, juristischer und ökonomischer Perspektive zu begleiten und Impulse zu setzen. Das Portal bietet aktuelle Neuigkeiten zum Thema wie neue Berichte, Publikationen und Veranstaltungshinweise. Ein regelmäßig erscheinender Newsletter fasst alle neuen Entwicklungen des Themas zusammen. Das IÖW ist Partner im Projektkonsortium, das vom Forschungszentrum für Umweltpolitik (ffu) der Freien Universität Berlin geleitet wird und im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes durchgeführt wird. > mehr Informationen

 

Gebäudeausstattung, Bürogeräte, Fahrzeuge und vieles mehr – für 360 Milliarden Euro im Jahr kaufen deutsche Behörden ein. Eine relevante Nachfragemenge um den Markt in Richtung nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zu verändern. Doch auf welcher Grundlage kann die öffentliche Hand Produkte und Dienstleistungen ausschreiben, deren direkte Umweltauswirkungen geringer sind als die vergleichbarer Konkurrenzprodukte? Das IÖW hat untersucht, welche Informationsangebote Behörden bei der umweltfreundlichen Auftragsvergabe zurate ziehen können. Jetzt ist die Datenbank online: www.beschaffung-info.de > mehr Informationen

 

In Zeiten der Finanzkrise und wachsenden Drucks auf die Rechtfertigung öffentlicher Ausgaben steigt die Notwendigkeit zur Bewertung von Projekten, Programmen und Politiken. Nachhaltigkeit hat sich als ein sozial und politisch weithin akzeptiertes Konzept in ganz Europa etabliert und sollte daher stärker in Evaluierungsverfahren berücksichtigt werden, um soziale und ökologische Auswirkungen abzuschätzen. Die Autorinnen und Autoren des Werkes „Sustainable Development, Evaluation and Policy-Making“ gehen in 15 Kapiteln auf fünf Themenkomplexe ein, in denen es unter anderem um die Wahrnehmung von Nachhaltigkeitsproblemen und die Rolle von Evaluation in der Formulierung, Implementation und Reformulierung von politischen Maßnahmen geht. Das Buch ist ein Gemeinschaftswerk vom IÖW und dem Ecologic Institut. > mehr Informationen

 

Wertschöpfung wird ein immer wichtigerer Treiber für den dezentralen Ausbau Erneuerbarer Energien. Dies präsentierte Prof. Dr. Bernd Hirschl, IÖW-Forschungsfeldleiter, am 27. Juni 2012 auf der Tagung „Klimaschutz aktuell – kommunale Wertschöpfung und Bürgerpartizipation mit Erneuerbaren Energien“ des Landesverbands Erneuerbare Energien NRW und der EnergieAgentur.NRW in Hagen sowie am 9. Juli 2012 beim Energiesymposium des Baden-Württembergischen Handwerkstags in Stuttgart. > mehr Informationen

 

Europäische Konsumexperten veröffentlichten heute eine Forschungsagenda, um die private Mobilität in Europa nachhaltiger zu gestalten. Angesichts der globalen Klimakrise und steigender Preise fossiler Brennstoffen plädieren die Fachleute für neue Prioritäten in der Forschung zu nachhaltiger Mobilität. 100 Mobilitätsexperten aus ganz Europa haben daher eine „Forschungs-Agenda für nachhaltige Mobilität in Europa” entwickelt. Sie betonen fünf Themen, die sie als besonders dringlich ansehen, um die zerstörerischen Nebeneffekte des momentanen Transports zu überwinden. > mehr Informationen

 

Gründungen von Sozialunternehmen sind medial präsent, können aber angesichts des schwachen Wachstums, der geringen Kooperationsaktivitäten und der Mittelvergabe der öffentlichen Hand nicht zu den etablierten Wohlfahrtsverbänden und staatlichen Angeboten aufschließen. Das Wohlfahrtssystem hat dagegen ein Innovationsproblem, Social Entrepreneure können hier wichtige Innovationsimpulse setzen. Bei der Verbreitung ihrer innovativen Ideen stoßen sie jedoch regelmäßig auf Schwierigkeiten. Kooperationen der Sozialunternehmer untereinander sowie mit den großen Wohlfahrtsorganisationen sollten noch ausgebaut werden. Das sind die zentralen Ergebnisse der bisher größten Verbundstudie zum Thema Social Entrepreneurship in Deutschland. Das IÖW war Teil des Mercator Forscherverbunds "Innovatives Soziales Handeln – Social Entrepreneurship“. > mehr Informationen